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Wer hätte nach Ibiza gedacht, dass die FPÖ in Kapfenberg bei der EU-Wahl mehr als 23% der Stimmen holt? Ich nicht! Die könnten wirklich einen Hydranten aufstellen, der würde auch gewählt. Basta.

Und die SPÖ? Rund 36 %! Absolute Mehrheit in Kapfenberg weit weg. Dabei hatten sie gar keine schlechten Plakate. Für die Menschen und nicht für die Konzerne wollten sie sein. Super!  Ich auch! Wahrscheinlich haben sie deshalb 35% der Stadtwerke, 50% der Müllabfuhr und 100% der Sparkasse verkauft. Ja, und überhaupt soll man an der FPÖ  nicht anstreifen, wahrscheinlich koalieren sie deshalb im Burgenland mit der FPÖ, weil anstreifen kann man das ja nicht nennen. Also, die SP hat ein größeres Glaubwürdigkeitsproblem!

Die ÖVP hat in Kapfenberg ebenfalls 23%. Kurz macht‘s möglich, ganz sicher nicht die Kapfenberger Vertreter. Wo waren die eigentlich im Wahlkampf? Hat die wer gesehen? Grottenschlechte Plakate und trotzdem Höchststand in Kapfenberg.

Also die Grünen, in etwa gleichgute Plakate wie die ÖVP, aber die berechtigte Angst vor dem Klimawandel hat sehr geholfen. Höchststand in Kapfenberg. Die Person Werner Kogler war für diese Entscheidung eher bedeutungslos.

Dann noch die Neos. Jung dynamisch, konzernfreundlich, für eine EU-Armee, in der auch das neutrale Österreich mitmachen muss. Super? Immerhin gut 5%.

Die Kommunisten? Ganz, ganz wenige Stimmen, eigentlich schade, ihre Kandidatin war nämlich gar nicht schlecht!

Bleibt noch Johannes Voggenhuber, warum hätte man ihn wählen sollen? Ich weiß es auch nicht.

GR Peter Vogl

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