Nachdem auf  meinen Antrag, 20 christlich syrische Flüchtlingsfamilien aufzunehmen, keine Reaktion erfolgte, erlaube ich mir, auf Grund der Not so vieler Menschen, die vor dem kommenden Winter in Zelten oder überhaupt im Freien übernachten müssen, humanitäre Verantwortung auch in Kapfenberg einzufordern.

Speziell die Sozialdemokraten möchte ich daran erinnern, dass auch ihre Führer im Jahre 1934 vor Verfolgung in die damalige Tschechoslowakei geflüchtet sind und dort aufgenommen wurden. Die, die nicht entkommen konnten, wurden hingerichtet. Nach einem solchen Menschen ist jetzt der Kapfenberger und Brucker Hauptplatz benannt.

Es gibt in Kapfenberg und anderswo viele leer stehende Gebäude, die mit verhältnismäßig geringem Aufwand zu diesem Zweck hergerichtet werden können. Man muss nur mit dem nötigen Nachdruck suchen und engagiert arbeiten.

Dringlichkeitsantrag

Die Stadt Kapfenberg erhebt in der Stadt leer stehenden Wohnraum und führt mit den Eigentümern Verhandlungen über die (vorübergehende) Nutzung als Kriegsflüchtlingsquartier.

Die Stadt Kapfenberg verhandelt mit dem Innenministerium über die Finanzierung dieser Maßnahme und mit möglichen Betreibern (z.B. der Caritas) über Organisation und Durchführung des Vorhabens.

Anmerkung:

Ich freue mich über das Zustandekommen eines Integrationsarbeitskreises. Das ist gut und sinnvoll, allerdings ist das eine ganz andere Baustelle.

Peter Vogl

Peter Vogl

Liste Sozial gerechtes Kapfenberg

Gemeinderat der Stadt Kapfenberg seit 1995

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