…zusammengefasste Wortfetzen von Helmut A. Schlatzer

Dass Parteipolitik (Parlamentsparteien) niemand mehr hören kann, nimmt der Spitzenkandidat Fayad Mulla von „der Wandel“ bei seinen Gesprächen auf der Straße wahr. 

Es ist Zeit sich in die Nationalratswahl einzumischen. Die Einladung gilt nicht zuletzt den ansonsten Wahlverdrossenen und Nichtwählerinnen und Nichtwählern.

Die Partei der Wandel wurde vor sieben Jahren – 2012 – gegründet und trat 2013 in Oberösterreich und Wien zur Wahl an.

2014 zur EU Wahl gründete sich die Allianz aus Piratenpartei, KPÖ und der Wandel.

Seit 44 Jahren fand in Österreich keine Arbeitszeitverkürzung statt. Der Wandel steht für die 21 Stundenwoche. 

Zum Klimaschutz. „Wir werden diese Krise nicht lösen, in dem wir ein paar Schnitzel weniger essen und weniger auf Urlaub fahren“. Fayad Mulla „der Wandel“

Vorgezogene Wahlen sind für kleine Parteien immer eine Hürde. Es blieben nur 17 Tage um die notwendigen Unterstützungserklärungen zu bekommen. Wir haben es in 15 Tagen geschafft. Vor allem wollen wir es schaffen in den Nationalrat zu kommen. Wir arbeiten seit 7 Jahren völlig Ehrenamtlich. Sollten wir in den Nationalrat kommen, stellen alle Abgeordneten 25% ihrer Nationalratsgehälter einem Demokratiefond zur Verfügung.

Uns geht es um die Sache und das zeigen wir.

Dani Platsch argumentiert, Demokratie an sich, ist die Utopie, wo wir hinarbeiten sollen. Ein Mensch, eine Stimme. Als Vorbild nennt Platsch die Politik Traffik. Es muss eine Veränderung der Debatte stattfinden. Politische Fragen gehören gestellt und beantwortet. Diese Debatten brauchen Räume.

Doro Blancke setzt sich lösungsorientiert für die Menschen ein.

„Warum müssen wir noch immer darüber diskutieren, wo doch die Altparteien seit 30 Jahren am Ruder sind.“ Doro Blancke „der Wandel“

Gastgeber Peter Vogl betont, dass in der Politik alle mitgenommen gehören. Auch die Armen. Entscheidend ist für ihn, zuerst die Sozialpolitik, dann die Umweltpolitik. „Zuerst kommt das Fressen, dann die Moral“, zitiert er Berolt Brecht.

„Es braucht eine positve Utopie“, ist nicht nur der Kapfenberger Listenpolitiker Vogl der Meinung und denkt gleich weiter an die „positive Utopie“ des Rudi Dutschke.

Fayad Mulla fragt, wie kann man positiv Politik machen und wo wollen wir als Gesellschaft überhaupt hin. Welche Schritte müssen wir tun um dort hinzukommen. Aus diesem Grund haben wir kein Parteiprogramm, sondern ein Zukunftsprogramm. Wir fragen uns, wo wollen wir in einer Generation sein. Gerechte Verteilung von Anfang an und eine Jobgarantie sind ein Teil dieser Vision.

„Grenzen sind das, was wir als Grenzen sehen“. Dani Platsch „der Wandel“